Hauptstadt-Studenten waschen ohne Bargeld Erster GeldKarten-Waschsalon in Berliner Wohnheim eingerichtet
Seit Juli 2008 müssen die 300 Studenten des Wohnheims am Spandauer
Damm nicht mehr Münzen sammeln, wenn sie ihre Kleidung waschen und/oder trocknen
wollen.
Denn die Watroma GmbH als Miele Professional und langjähriger
Servicepartner hat die zehn Jahre alten Wasch- und Trockenautomaten mit den
dazugehörigen Münzkassiergeräten in der „Waschbar“ gegen spezielle Miele-Professional
Geräte nebst „Cashless“ ausgetauscht.
An den fünf neuen Waschmaschinen und drei Trocknern wählen die
Bewohner nach dem beladen nun zunächst eine der im Display der Maschinen abgebildeten
Sprachen und werden in dieser Sprache durch das gesamte Auswahlmenü geführt,
wobei nach Auswahl des jeweiligen Programms wie z.B. 40 °C Koch/Buntwäsche oder
aber Schranktrocken sowie der kostenpflichtigen Zusatzoptionen wie z.B. Vorwäsche
oder aber Schonen der Gesamtpreis sowie die Gesamtlaufzeit im Display der Maschinen
angezeigt wird. Danach gehen die Bewohner zum zentralen Cashless-Terminal, wählen
die gewünschte Maschine und schieben nun einfach ihre GeldKarte in das Cashless-Terminal
und bezahlen den dort nochmals im Display aufgeführten Maschinenpreis sicher,
schnell und ohne Münzen. Daneben wird auch das auf der GeldKarte verbleibende
Restguthaben im Display angezeigt um ggf. weitere Wasch- und Trocknungsvorgänge
durchführen zu können. Nun müssen Sie nur noch den Startknopf an der Maschine
drücken und das gewählte Wasch- oder Trockenprogramm beginnt, wobei ständig
im Display der jeweils aktive Programmschritt und die Restlaufzeit in der gewählten
Landessprache angezeigt wird.
"Die Studenten am Spandauer Damm haben sich schnell an das neue
Zahlungsmittel GeldKarte gewöhnt. Besonders die programmabhängigen Preise sowie
kostenpflichtigen Zusatzoptioncen wie z.B. Vorwäsche, Wasser Plus, etc. welche
die unterschiedlichen Strom- und Wasserverbräuche berücksichtigen überzeugen
die umweltbewussten Bewohner. Die zahlreichen internationalen Studenten begrüßen
die Menüführung der Miele Geräte in ihrer jeweiligen Landessprache", berichtet
Björn Riesebeck von der Firma Watroma GmbH.
Wirtschaftlich waschen und trocknen
Mit dem neuen GeldKarten-Kassiersystem „Cashless“ sorgt das Berliner
Studentenwerk für mehr Effizienz und Wirtschaftlichkeit seines Waschsalons.
Laut ihrem gesellschaftlichen Auftrag sind Studentenwerke als gemeinnützige
Organisation für die soziale, wirtschaftliche, kulturelle und gesundheitliche
Förderung der Studierenden zuständig. Ihre Beratungs- und Betreuungsangebote
tragen dazu bei, dass Studieren gelingt. Als Dienstleistungsunternehmen arbeiten
sie dabei nach modernen kaufmännischen Prinzipien. Hierzu gehören konsequente
Markt- und Kundenorientierung, Personalqualifikation und -entwicklung sowie
Qualitätssicherung. Mit der GeldKarte kann in Waschsalons der Wohnheime erhebliche
Kosten gespart werden. So schafft man auch mehr finanziellen Spielraum für neue
Investitionen in den Studentenwohnheimen.
Das Sparpotenzial der GeldKarte im Vergleich zum Münzwechsel/-handling
ist aufgrund des einfachen Auslesens und der Übermittlung der GeldKartenumsätze
per USB-Stick sowie ISDN nebst deren automatischer Gutschrift auf dem im „Cashless“
mittels Händlerkarte vorgegebenen Bankkontos des Betreibers groß. Es entstehen
aber auch keine Kosten mehr für die Beseitigung von Vandalismusschäden an den
mechanischen Münzkassiergeräten und das Studentenwerk spart Vorort als auch
in der Zentrale erheblichen Verwaltungsaufwand. Daneben erhält das Studentenwerk
erstmals Einblick in das Nutzungsverhalten der Bewohner über statistische Auswertungen
und kann ohne großen Aufwand die Preise der einzelnen Programme und Zusatzoptionen
der Entwicklung der Strom- und W?asserpreise Centgenau anpassen.
Die Anschaffungskosten sind mit denen anderer Bezahlsystemen vergleichbar.
denn ein Cashless-Terminal kann bis zu acht Waschmaschinen, Trockner oder andere
angeschlossene Geräte steuern.
Als Wirtschaftsfaktor spielt die GeldKarte für das Studentenwerk
noch eine andere Rolle. ebenso wie bei allgemeinen sozialen Wohnbaugesellschaften
ist Vandalismus und Aufbruch in Gemeinschaftswaschküchen ein großes Problem.
Der Wegfall des Bargelds macht das neue GeldKarten-Kassiersystem „Cashless“
uninteressant für potenzielle Diebe. Gerade in unbeaufsichtigten Waschräumen
von Wohnanlagen wie am Spandauer Damm in Berlin ist dies ein gewichtiges Argument.
GeldKarte sorgt für sicheres Wohnen
Die Watroma GmbH stattet seit über 18 Jahren als Miele Professional
Waschsalons, Waschtheken und Gemeinschaftswaschküchen mit Wasch-, Trocken- und
Kassiertechnik von Miele aus. Die kostengünstige Bezahlung mit der GeldKarte
ist sowohl bei Studentenwerken als auch Wohnungsbaugesellschaften beliebt. So
hat eine führende Wohnungsverwaltungsgesellschaft in Bochum mit rund 40.000
Mietern und Eigentümern die Zahlung mit der GeldKarte in einer seiner Waschküchen
eingeführt.
Insbesondere den Sozialwohnungsanbietern bietet die GeldKarte
neben der Wirtschaftlichkeit einen weiteren Vorteil: Auch um den Zugang zu den
Waschküchen zu regeln, stellt die GeldKarte eine Lösung dar. Neben einem Guthaben
für die Wasch- und Trockenautomaten kann auf dem Chip eine elektronische Zutrittsberechtigung
gespeichert werden. Auf diese Weise können nur die Mieter der Wohnanlage die
Waschküche betreten. Dies beugt nicht nur Vandalismus vor, sondern sorgt auch
für mehr Sicherheit. Gerade im sozialen Wohnungsbau stellt die Verwahrlosung
der Wohnquartiere und eine hohe Kriminalität in den Stadtbezirken, in denen
die Wohnhäuser stehen, eine beachtliche Herau?sforderung für Betreiber und Politik
dar. Die GeldKarte steigert somit als moderne, bargeldlose Bezahltechnik die
Wohnqualität.
In Bochum sollen weitere 225 Waschküchen in Wohnhäusern mit dem
GeldKarten-Kassiersystem „Cashless“ ausgestattet werden. Nach der gelungenen
Einführung am Spandauer Damm beabsichtigt auch das Studentenwerk Berlin nun
weitere seiner Waschsalons auf das neue GeldKarten-Kassiersystem „Cashless“
umzurüsten. Rund 10.500 Studenten in 40 Wohnheimen könnten auf diese Weise künftig
in den Genuss von leeren Geldbörsen kommen.
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